Lebensräume für die Menschen

Ausstellungen

So ein Kreuz - Stationen auf dem Weg

Fotografien von Simone Hinkel 

Wanderung – von Station zu Station
Bergauf, bergab
In der Ferne ein Wegkreuz
Orientierung
Darauf zu gehen
Konturen deutlicher werdend
Wer erwartet mich?
Ankommen – Aufatmen
Begegnung
Ehrfurcht, Staunen
Pause
Ein Schluck Wasser
Eine Brotzeit …
Ausgeruht und erfrischt geht es weiter
 - Ostern!

Mitten im Winter

Zur Passions- und Osterzeit zeigt Simone Hinkel ihre Ausstellung „So ein Kreuz“ vom 28. Februar bis 13. April 2012 in den Räumen der Offenen Tür Erlangen.

Wegkreuze in der Landschaft - mal aus Holz, mal aus Eisen oder Stein.

Geschnitzt, geschmiedet, behauen von Künstlern und Kunsthandwerkern
laden sie ein zum Innehalten, zur Andacht. In alter Tradition immer wieder neu
 erinnernd an den gekreuzigten Jesus Christus als Symbol des christlichen Glaubens.
Ganz unterschiedliche Formen – zum Dank, Gotteslob, wortloses Gedenken, mal
geschmückt mit Blumen, ein Gärtchen am Fuße des Kreuzes, eine Bitte um Barmherzigkeit oder um Schutz für die Ernte. Verbunden mit dem Leben der  Menschen, in ein Dorf hinein begleitend, frei auf Feld und Flur – segnend, behütet am Waldrand, unter einem alten Baum, an einem klaren Bach, am Wegesrand.

Die Bilder der Ausstellung entstanden auf Wanderungen, pilgernd von Station zu Station. Gezeigt werden miteinander korrespondierende, assoziative Bildfolgen, teils konkret, teils abstrakt. Im Nachklingen neu arrangiert, zumeist mit Bildern von Wasser in seinen unterschiedlichen Formen – sprudelnd, still, kraftvoll, klar, demütig, lebendig, geheimnisvoll, Himmel und Erde verbindend


Simone Hinkel, geboren in Pirmasens, lebt seit 1987 in Erlangen. Nach einem Studium der Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Kommunikationswissenschaft in Erlangen und Nürnberg war sie als Künstlerische Leiterin, Ausstellungsmacherin und Kulturmanagerin tätig. Neben der Projektarbeit seit 1993 fotografische Tätigkeit u. a. Veranstaltungsfotografie für Siemens Erlangen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und das Neue Museum Nürnberg, künstlerische Ausbildung bei verschiedenen Künstlern.

Kreuz
Ausstellung: 28. Februar bis 8. Mai 2012

Offene Tür Erlangen
Katholischer Kirchenplatz 2, 91054 Erlangen
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9 – 18 Uhr, Schulferien 14 – 18 Uhr

nächste Führungen: „Ostern entdecken“ (ca. 45 min)
Freitag, 27. April, 16 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung mit Simone Hinkel

Vorausschau:

Nächste Ausstellung:
"Integration" mit Werken
der makedonischen Künstlerin Jovanka Gack

Vernissage: Dienstag, 15. Mai 2012 um 19.30 Uhr

Anmerkungen zu Jovanka Gack

geboren 1961 in Veles / Makedonien.
Als Makedonische Künstlerin und Autodidakt vereint sie in ihrem künstlerischen Schaffen verschiedenartigste Elemente. Anleihen bei Fantasy, Volkskunst und naiver Malerei verbinden sich wie selbstverständlich mit der Formsprache kubistischer, konstruktivistischer und abstrakter Malerei.
Jovanka Gack lässt sich bewusst nicht auf eine bestimmte Stilrichtung festlegen. Ihre Kunst entspringt nicht theoretischer Reflexion, sondern schöpft ausschließlich aus ihrem reichen, bewegten Seelenleben.
                              (Bibl.-Dir. Dr. Rainer-Maria Kiel/ Universität Bayreuth)

Zahlreiche Einzelausstellungen in Deutschland, Austria und Makedonien.

 Meine Kunst

Mit Malen und Zeichnen befasse ich mich schon seit meiner Kindheit. Meine Kunst ist nicht das Oberflächliche, sondern es kommt aus meiner inneren Wahrnehmung. Dies bedeutet für mich, wenn ich mich auf meine Seele einlasse, erhalte ich Informationen über Farben, Formen und der Struktur, wie sie miteinander in Verbindung stehen.

Dabei muss ich Bewusstes und Unterbewusstes wahrnehmen. Es fühlen, in mir aufnehmen, sowie von Allem loslassen und mich mit voller Hingabe für das Gemälde widmen.

Hingabe uns Loslassen, dies bedeutet, dass Ganze in einem Bild sichtbar machen. Fühlen, sich öffnen, aufnehmen und sehen, bedeutet das Bild annehmen. Bewusstes Wahrnehmen des Bildes, bingt Energien in Bewegung und wandelt sie.

Daher ist es mein Ziel, beim künstlerischen Schaffensprozess durch freie Assoziationen die Kräfte des Unterbewussten zu nutzen, indem ich mich nicht auf eine bestimmte Stilrichtung einlasse, entstehen dann Gemälde, die den Betrachter in eine Welt der Phantasien, Träume und Myten entführen.

Jovanke Gack

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